___LoSt In A FrEeZiNg HeLl
Ich kann doch nicht

Ich wollte eigentlich nochmal einen Beitrag über heute verfassen, aber ich schaff es doch nicht. Ich hab so schreckliches Kopfweh, und mir wird andauernd schwarz vor Augen. So müde wie heute war ich schon ewig nichtmehr, und nach 10 Stunden Schule wüsste ich soviel besseres zu tun als jetzt noch für die Arbeit morgen zu lernen, einen Zettel auszufüllen, die Mathehausaufgaben zu machen und auf die Kinder aufzupassen. Aber das alles muss ich machen, oder ich versage ganz. Ich hasse diesen Alltag. Skinny war heute nicht gut drauf, sie hat mich angemotzt, mehrmals, und als ich versucht hab ihr zu sagen dass es mir nicht gut geht hat sie kalt reagiert. Aber das ist okay, ihr geht es schlechter und ich muss ab jetzt wieder besser auf sie aufpassen, denn sie sah so müde und traurig aus. Ich mach mir solche Sorgen um sie, und ich darf nicht zulassen dass sie mich von sich wegstöβt. Morgen fahren wir mit der Klasse in die Schweiz nach Basel, um uns dort die Universität anzusehen. Haha, lustig jetzt auch noch ans studieren zu denken, wovon meine Kopfschmerzen und das schreckliche Gefühl in meinem Magen nur noch schlimmer werden. Ich will nicht mehr, ich will endlich wenigstens meine beste Freundin glücklich sehen. Aber sie ist es nicht, as sehe ich ihr an, das fühle ich, und das allerschlimmste ist: Ich weiβ nicht, was ich tun soll um es zu ändern. Ich bin vielleicht einfach zu schwach dafür, und dafür hasse ich mich immer und immer mehr. Es ist meine Aufgabe, auf sie aufzupassen und sie zu beschützen und dafür zu sorgen, dass sie hin und wieder mal lächeln kann und jemanden zum reden hat, aber sie ist und bleibt unglücklich, mit der Welt, mit dem Leben, aber vorallem mit sich selbst. Es tut weh, immer wieder aufs Neue, ihren Blick zu sehen wenn sie sich im Spiegel sieht. Es tut weh, ihr dabei zuzusehen, wie sie jede einzelne Kalorie aufschreibt und es tut weh, zu bemerken wie sie sich krampfhaft die Arme um den bauch schlingt, um gegen die Schmerzen die die Abführmittel hervorrufen anzukämpfen. Das alles ist so schrecklich, denn ich liebe sie so sehr, und anstatt sie da rauszuholen sinke ich selbst immer tiefer in Verzweiflung und Hass. Seufz. Jetzt muss ich weiterlernen, also wünsche ich jedem der das liest nur das Beste, einen wunderschönen Abend und ein bisschen Hoffnung. -Lou
7.1.15 19:34


Es fängt wieder von vorne an..

Alles ist still um mich herum. Ich sehe wie die Zeiger sich bewegen, immer weiter im Kreis, und irgendwann kommen sie wieder an dem Punkt an, von dem sie gestartet sind. Es ist wie ein unendlicher Lauf, der niemals zu enden scheint, und ich bin völlig machtlos dagegen. Hier auf der Welt denken wir, wir wären bedeutend, könnten etwas erreichen, aber eines Tages sterben wir und jemand neues wird geboren ohne uns auch nur gekannt zu haben. Die Stille hört niemals auf. Jetzt geht die Schule wieder los, morgen eine Klausur, übermorgen, am Montag auch und dann am Mittwoch die nächste. Ich schaff das alles einfach nicht. Aber die Schule abbrechen, in der 11. Klasse, so kurz vorm Abitur? Was soll ich denn dann mit meinem Leben anfangen, wie soll ich die Blicke der anderen ertragen, ihr stummes Geflüster und ihre abwertenden Gesten? 'Wie kann man so dumm sein, so kurz vorher noch aufzuhören, jetzt hat sie ihr ganzes Leben versaut.' 'Jetzt kann niemals was aus dir werden.' Aber was, wenn sowieso niemals was aus mir werden wird? Was sagt ihr dann, es ist eben Pech, es kann nicht allen gut gehen, manchmal muss man halt für etwas arbeiten? Es gibt immer Ausreden in diesem Rundlauf der Zeit. Aber mir bleibt wohl nichts anderes übrig als die Augen zu schlieβen so wie jeder andere, und die Zeit nicht mehr anzusehen. Ich muss sie ignorieren, mich auf einen Tag konzentrieren, vielleicht auf die nächste Woche, und erst wenn ich sie hinter mir habe denke ich an die darauffolgende.So kann ich am Leben bleiben, doch ich lebe nicht. Tut mir leid, dass es so ein sinnloser langer Post ist, und ich werde gleich nochmal einen verfassen weil ich noch was anderes loswerden muss, aber andererseits zwinge ich ja niemanden das zu lesen.. ^^ -Lou
7.1.15 18:18


Warum all die Angst?

Ich hatte ein paar Tage kein Internet, deswegen konnte ich leider nicht schreiben. Die letzten beiden Nächte hab ich mit Skinny verbracht, wir haben unser RPG geschrieben, zusammen gekocht, Filme angeschaut und viel geredet. Ich liebe die Zeit, die ich mit ihr verbringe, und wegen dieser Zeit ist sie auch meine beste Freundin. Doch immer wieder kommen Sorgen, immer wieder habe ich Angst um sie, wegen dem was sie tut, denn für jedes Mal wo ich sie essen sehe wird es einen Tag geben, an dem sie nichts isst. Und nicht nur das macht mir Angst, sondern auch ich selbst. Ich sollte doch eigentlich glücklich sein, mich freuen über alles Mögliche, über ein schönes Leben das ich ja auch wirklich habe. Aber dennoch halte ich es fast nicht mehr aus. Morgen beginnt die Schule wieder, und ich hab Angst. Solche Angst. Ich werde das Abitur nicht schaffen. Ihr müsst wissen, ich bin nicht schlecht in der Schule, auch nicht gut, sondern einfach eher Durschnittlich. Aber in diesem Jahr hatte ich in drei von fünf Hauptfächern eine glatte eins in der Arbeit. Schön und gut, doch es bringt mir gar.nichts. Denn ich ziehe mir jede einzelne Note runter, in dem ich mündlich so unglaublich schlecht bin. Ich habe mich in diesem Jahr vieleicht ein einziges Mal gemeldet, und selbst das war eher weniger freiwillig. Und der Grund dafür: Die Angst. Warum ist sie da? Mein Vater sagt, ich soll mich nicht so anstellen. Das muss ich bloβ üben. Aber ich kann nicht. Wenn ich versuche eine Hand zu heben und einen Beitrag zu leisten, ist es, als würde mir das Blut in den Adern gefrieren. Mein Bauch zieht sich zusammen, mein ganzer Körper zittert und ich hab das Gefühl mich übergeben zu müssen. Und wenn ich dann etwas sagen soll, wird meine Stimme so leise und ich rede so schnell, dass niemand etwas versteht. Das ist der Grund, warum ich sie hasse, all die Angst, aber ich weiβ nicht, was ich tun soll. Was kann ich schon machen um gegen sie anzukämpfen? -Lou
6.1.15 13:15


Eine lange Nacht..

Was macht man, wenn man jemanden retten will, aber selbst zu schwach ist um das zu schaffen? Skinny hat letzte Nacht mit ihrem Leben gekämpft. Sie hungert, sie isst nicht und mit jedem Tag stirbt sie ein bisschen mehr. Ich konnte ihr nur seelisch beistehen, aber ich weiβ nicht wie ich sie retten soll. Ich will nicht, dass sie sich ganz von mir abschottet, denn ich kann sie nicht verlieren. Was soll ich bloβ machen, damit ihr Spiegel sie nicht mehr belügt? Jetzt muss ich mich erstmal für heute Abend fertigmachen, meine Haare locken und oh gott.. Schuhe aussuchen! Das kann eine Weile dauern, aber ich hab noch vier Stunden, bis ich da sein muss. Ich hoffe, jeder der das liest feiert heute einen schönen Abgang des bescheuerten 2014 und freut sich mit mir zusammen auf ein besseres 2015. Ich habe gestern geschrieben, ich bin gegen Neujahrsvorsätze, denn man hält sie nie ein. Aber ich hab einen Wunsch für dieses Jahr: Ich wünsche, dass Skinny den Glauben an sich wiederfindet. Sie ist so ein wunderhübsches Mädchen, und sie hat eine tolle Figur, und ich will nur, dass sie das irgendwann auch sehen kann. -Lou
31.12.14 13:56


Ein Anfang...

Morgen fängt ein neues Jahr an, und damit ein neuer Abschnitt in meinem Leben. Ich weiβ nicht, wie ich hierher komme, um diese Uhrzeit, auf diesen Blog. Mein Leben ist das pure Chaos, und ich habe Angst. Vor jedem neuen Tag, jedem Moment. Und doch werde ich ab jetzt nicht mehr vor allem davonlaufen. Heute habe ich den halben Tag verschlafen, und dann war ich mit meiner besten Freundin Skinny, meinem besten Freund Mops und unserem gemeinsamen Freund Moho unterwegs, um alles ögliche für unsere kleine Party morgen, bzw. heute einzukaufen. Wir haben Alk, genug zu Essen und einigermaβen gute Musik, also kann eigentlich gar nichts schief laufen. Ich weiβ, jeder andere stellt sich in seinem ersten Eintrag erstmal vor, aber ich will, dass meine Leser mich kennenlernen, Tag für Tag, und dass ganze soll auch nicht unbedingt für irgendjemanden bestimmt sein. Es ist einfach ein Blog über mein Leben, ich werde hin und wieder auch mal Fotos posten oder Lieder, einfach worauf ich Lust habe. Hoffen wir, dass ich den heutigen Tag überstehe, und das neue Jahr besser wird als das alte. Nun, wer bin ich? Manchmal bin ich ein kompliziertes, 17 jähriges Mädchen mit all den typischen Problemen, und manchmal jemand ganz anderes. Doch das werdet ihr schon noch sehen. Ein frohes neues Jahr, feiert, habt Spaβ, aber macht keine Vorsätze. Denn sie werden ja doch nie eingehalten. -Lou
31.12.14 05:28




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